Newsletter


2017

Newsletter September 2017

Inhalt

  • Internationaler Tag gegen Homophobie am Brandenburger Tor
  • Tag der Bundeswehr in Diepholz und Stralsund
  • CSD in Köln und München
  • Tagung „Vielfalt im Sanitätsdienst“
  • Tag der offenen Tür im Bundesministerium der Verteidigung
  • Erweiterte Vorstandsitzung im Oktober 2017

Internationaler Tag gegen Homophobie am Brandenburger Tor
AHsAB zeigt Flagge beim Aktionstag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hatte unter dem Motto – „Gleiches Recht für jede Liebe“ – verschiedenste Organisationen und Vereine zum IDAHOT Aktionstag am Brandenburger Tor eingeladen. Der AHsAB e.V. ist dieser Einladung gerne gefolgt und konnte mit einem eigenen Stand im Rahmen zahlreicher Gespräche seine Arbeit und sein Anliegen vorstellen.

Tag der Bundeswehr in Diepholz und Stralsund
Am 10. Juni 2017 fand in 16 Standorten bundesweit der diesjährige Tag der Bundeswehr unter dem Motto „Willkommen Neugier“ statt.  Auf dem Fliegerhorst Diepholz inmitten des Naturparks Dümmer informierten sich rund 6400 interessierte Bürger über die Bundeswehr und ihren Partnern, wie Polizei, Technisches Hilfswerk und anderen Verbänden. Ähnlich viele Besucher konnte Stralsund auf der Hafeninsel im Schatten von Ozeaneum, Gorch Fock I und Hansa-Gymnasium verzeichnen.

Zwischen all dem atemberaubenden Großgerät der verschiedenen Truppengattungen gelang es dem Verein mit seinem Infostand viele Bürgerinnen und Bürger sowie ganz besonders viele Soldatinnen und Soldaten über die eigene Vereinsarbeit und –ziele aufzuklären. Außerordentlich gut fanden die Besucher in Diepholz das Spendenrad, bei dem sie für eine kleine Spende gesellschaftspolitische Fragen zum Thema Homosexualität und Bundeswehr gestellt bekamen und kleine Preise gewinnen konnten. In Stralsund haben wir weniger Besucher als im Jahr zuvor an unserem Stand begrüßen dürfen. Zu unserer Überraschung war allerdings der stellvertretende Generalinspekteur Generalleutnant Kneip an unserem Stand. Er freute sich sehr über unsere Präsenz und hat uns viel Erfolg für unsere weitere Vereinsarbeit gewünscht.

In der Gesamtheit war der Tag der Bundeswehr an diesen beiden Standorten sowohl für die Bundeswehr, als auch für den AHsAB e.V. ein voller Erfolg.1

CSD in Köln und München
Der Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V. (AHsAB e.V.) demonstriert gemeinsam mit über 35000 Aktivistinnen und Aktivisten auf dem größten Christopher Street Day – Pride Deutschlands 2017 in Köln.

Nie Wieder! So lautete das Motto der diesjährigen CSD – Week in Köln.

Auch in diesem Jahr war sich der AHsAB e.V. seiner Verantwortung bewusst und nahm mit einem eigenen Truck samt Dokumentationsfilmteam an diesem Pride teil. Gemäß dem Motto „Eine starke Truppe braucht Vielfalt“ machte der Verein auf sich und die nötige Vielfalt des Personals in der Bundeswehr aufmerksam.

Das Pride-Team des Vereins stellte sich bereits am Tag zuvor der Herausforderung den Truck für den Pride herzurichten und so konnte man sich schließlich bunt und mit guter Laune bei 30°C dem gut gelaunten Publikum entlang der Strecke präsentieren. Die häufig positive Resonanz und die Motivation weiterzumachen sowie gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit zu kämpfen, bewegte so einige Teilnehmer.

Die Teilnahme am Pride war für den AHsAB e.V., der in diesem Jahr zum zweiten Mal mit dabei war, ein voller Erfolg mit zahlreichen positiven Erfahrungen.

Außerdem präsentierte sich der AHsAB e.V. nach langer Zeit wieder mal auf dem Münchner Christopher Street Day – Straßenfest, dieses Mal in Kooperation mit dem Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter (VelsPol).

Der CSD in München widmete sich in diesem Jahr dem Kampf gegen rechte Gedankenströme in der deutschen Gesellschaft und dem daraus hervorgehenden homophoben Gedankenguts.

Zusammen mit dem VelsPol stand ein kleines Team der Region Süd und des Vorstandes dem interessierten Publikum Rede und Antwort zu LGBTTIQ*-Themen in deutschen Sicherheitsbehörden und wie damit umgegangen wird. Ganz besonders in Zeiten, in denen ehemalige Angehörige der Bundeswehr mit rechter Gesinnung, wie Franco A. in den Medien präsent sind, schien es für viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt wichtig zu erfahren, wie wir als LGBTTIQ* - Angehörige in der Bundeswehr das erleben und wo es Probleme oder Aufklärungsbedarf gibt.

Tagung „Vielfalt im Sanitätsdienst“
Vom 8. bis 9. August 2017 lud Generaloberstabsarzt Dr.Tempel in der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München zur Tagung: „Vielfalt im Sanitätsdienst der Bundeswehr“ ein.

Vor dem Hintergrund einer ja bereits existierenden Vielfalt in der Bundeswehr trafen sich 139 Soldatinnen und Soldaten, zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Gäste, um sich zu verschiedenen Themenstellungen auszutauschen und zu diskutieren.

In vier Workshops wurden die Themen: „Ü 50 ist nicht alt“, „physische und psychische Einschränkungen“, „Religion und Herkunft“ sowie „sexuelle Orientierung“ offen, teilweise kontrovers diskutiert und Lösungsansätze erarbeitet und am zweiten Tag der Veranstaltung allen Teilnehmern präsentiert. Zu dem letzteren Workshop waren auch Vertreter des AHsAB e.V. als Vortragende geladen. Den Anfang machte Fregattenkapitän Alexander Schüttpelz als Gründungsmitglied sowie ehemaliger Vorsitzender zur Geschichte der Homosexualität in der Bundeswehr und zur Gründung des Vereins. Anschließend folgte der aktuelle Vorsitzende Hauptmann Marcus Otto zur aktuellen Lage innerhalb des Vereins und dessen Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Den Themenkomplex beendete dann Frau Hauptmann Claudia Schalling zum Thema Transgender sowie ihre eigenen Erfahrungen in ihrem dienstlichen Umfeld.

Gerade die Vielfalt und Komplexität der Themen war es, die dem Wunsch aller Anwesenden nach einer Fortsetzung – auch mit einem längeren Zeitansatz – zugrunde lag. Eine Bitte, der der Inspekteur des Sanitätsdienstes, GOSA Dr. Tempel, in seinem Resümee gerne nachkam, indem er eine weitere Veranstaltung in Aussicht stellte.

Tag der offenen Tür im Bundesministerium der Verteidigung
Am 26. Und 27. August 2017 hat die Bundesregierung bereits zum 19. Mal alle Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür eingeladen. Neben dem Bundeskanzleramt haben auch das Bundespresseamt und 14 weitere Ministerien die Tore geöffnet.

So öffnete auch das Bundesministerium der Verteidigung im Bendlerblock am Samstag pünktlich um 10 Uhr seine Pforten und ermöglichte es Interessierten einen Einblick in das Ministerium und einen umfassenden Blick über die Bundeswehr zu erhalten.

Auch der AHsAB e.V. nutze zum dritten Mal in Folge die Möglichkeit beim Tag der offenen Tür Flagge zu zeigen und gab Einblicke in seine Tätigkeiten. Dank hervorragender Rahmenbedingungen, konnte sich nicht nur das BMVg sondern auch der Info-Stand des AHsAB e.V. großen Zuspruchs erfreuen. Auch wenn wir schon vieles erreichen konnten, so bestätigten viele Gespräche, wie wichtig unsere Vereinsarbeit ist und wir noch immer einen langen Weg zu beschreiten haben um Diversity nicht nur organisatorisch darzustellen, sondern auch leben zu können. Wie wichtig die Arbeit des Vereins sowohl der politischen wie auch militärischen Führung ist, zeigte nicht zuletzt der Besuch des Staatssekretärs Dr. Ralf Brauksiepe, des Vizeadmirals und stv. Generalinspekteurs Joachim Rühle sowie dem Inspekteur des Heeres Generalleutnant Jörg Vollmer.

Fazit: Tag der Bundesregierung 2017 in Berlin – eine gelungene Veranstaltung und Dank der Initiative aller Beteiligten für einen weiteren Erfolg in unserer Vereinsarbeit.

Erweiterte Vorstandssitzung im Oktober 2017
Aufgrund der positiven Entwicklung unserer Vereinsarbeit in den letzten Monaten hat der Vorstand beschlossen in diesem Jahr eine erweiterte Vorstandssitzung einzuberufen. Durch unsere neuen Vorstandsmitglieder und Regionalbetreuer, als auch die wachsende Verantwortung des Vereins ist es notwendig geworden, gewisse Verfahren innerhalb des Vereins neu zu koordinieren und zu optimieren. Dabei soll unter anderem unsere Geschäftsordnung für die Regionalbetreuer überarbeitet werden. Darüber hinaus wird der Vorstand eine neue Rubrik „Häufig gestellte Fragen“ erarbeiten. Dazu sind wir auf die Unterstützung unserer Mitglieder angewiesen, uns Fragen bestenfalls gleich mit den passenden Antworten zukommen zu lassen. Da wir nicht in allen Bereichen Experten sind und wir mit Sicherheit nicht alles abdecken können, ist die Zuarbeit für ein umfangreiches Repertoire an Fragen notwendig.

Wir werden die Tagesordnungspunkte nochmals separat zusenden, damit jeder die Möglichkeit hat, Probleme oder Wünsche für die erweiterte Vorstandssitzung einzureichen, die wir dann mit behandeln werden.

Bilder, ausführliche Artikel und Termine für die Stammtische wie immer unter:
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Newsletter Mai 2017

Die nächsten Termine

17.05.2017 15 - 18 Uhr: Kundgebung zum IDAHOT – „Gleiches Recht für jede Liebe“ am Brandenburger Tor
10.06.2017: „Tag der Bundeswehr“ in Diepholz und Stralsund
15.06.2017: Come-Together-Cup in Köln
09.07.2017: CSD-Demo in Köln
26./27.08.2017: Tag der offenen Tür im BMVg in Berlin

An allen Terminen wird sich der AHsAB e.V. beteiligen. Wir würden uns sehr freuen, den ein oder anderen bei uns begrüßen zu dürfen, egal ob als Besucher oder zur Unterstützung. Für den CSD in Köln werden die Details zur Teilnahme nochmals detailliert bekannt gegeben.

Workshop zum Thema "sexuelle Orientierung und Identität" am 31.01.2017 in Berlin
Am 31. Januar 2017 bat die Bundesministerin der Verteidigung, Frau Dr. Ursula von der Leyen, Vertreter aus Politiker, Gesellschaft, Militär und Medien um über den Umgang mit sexueller Orientierung und Identität in der Bundeswehr zu diskutieren.

Neben den Inspekteuren der Bundeswehr und Mitgliedern des Bundestages konnte der Workshop dabei auch auf die Expertise von Janina Kugel, Vorstandsmitglied der Siemens AG, und Hauptmann Marcus Otto, Vorsitzender des Arbeitskreises Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V., zurückgreifen. Die Ministerin eröffnete die Tagung am Dienstag mit einer Rede, in der Sie neben den aktuellen Ereignissen in Pfullendorf, den Umgang in der Vergangenheit Revue passieren ließ.

Nach dem klaren Statement der Ministerin, in dem Sie nochmals unterstrich das Toleranz und das Entgegenwirken von Diskriminierung zur kameradschaftlichen Pflicht gehöre, tauschten sich die Anwesenden in verschiedenen Arbeitsgruppen aus. In der anschließenden Ergebnispräsentation und Podiumsdiskussion mit dem Wehrbeauftragten, einem Vertreter des DBwV, Frau Kugel, der Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt sowie dem Generalinspekteur Wieker und Hauptmann Otto betonten die Teilnehmer sowohl die großen Schritte, die bereits getan worden sind, als auch der lange Weg der vor Ihnen liegt.

Der detaillierte Artikel ist auf unserer Homepage zu finden.

15 Jahre Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V.
„Nie den Mut verlieren..."
so zitierte der Vorsitzende des Arbeitskreises Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V. (AHsAB e.V.), Hauptmann Marcus Otto, den Generalinspekteur der Bundeswehr Volker Wieker in seiner Eröffnungsrede zum Festakt zu Ehren des 15-jährigen Bestehens des Vereins. Er lobte das stete Engagement der Mitglieder in den letzten Jahren und die enge Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), die am 31.01.2017 in einem Workshop zum Thema "Sexuelle Orientierung und Identität in der Bundeswehr" ihren bisherigen Höhepunkt erreichte. Ein großer Schritt gegen die Diskriminierung und für die Gleichbehandlung von LGBTTIQ*-Angehörigen in den deutschen Streitkräften sei getan und die Präsenz in den Medien zeige, dass das Thema die Gesellschaft bewege.

Staatssekretärin Dr. Katrin Suder folgte mit sehr persönlichen Worten über ihre eigenen persönlichen Verhältnisse und ermunterte den Verein weiterzumachen. Die oberste Führung der Bundeswehr habe die Probleme erkannt und werde sie angehen. Sie zeigte, wie wertvoll der Verein bei der Zusammenarbeit mit dem BMVg sei und dabei fand sich in ihren Worten viel Lob für die Arbeit der Mitglieder und sie betonte deutlich, dass auch das neugegründete Stabselement „Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion“ als Partner zu sehen sei und den Verein nicht überflüssig mache. Weiter bilde es im Zusammenspiel mit dem AHsAB e.V. und anderen Partnern eine wertvolle Institution in der Bundeswehr, um Diskriminierung zu unterbinden und Chancengerechtigkeit zu schaffen.

Dass das Thema Homosexualität in der Bundeswehr noch nicht so akzeptiert wird, wie jedes andere, stellte hingegen der Wehrbeauftragter des deutschen Bundestages Dr. Hans-Peter Bartels heraus. So zeige auch sein letzter Bericht, dass der Zusammenhang von Eingaben bezüglich Homosexualität und Diskriminierung stets gering gewesen sei und seine Abteilung sich bemühe, diese Fälle aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Er machte es an den Vorfällen in einer Einheit in Pfullendorf fest und ermutigte das Publikum die korrigierenden Instrumente, wie den Beschwerde- und Eingabeweg, richtig zu nutzen.

Der AHsAB e.V. sei nicht nur ein Nachfolgeverein des Bundesarbeitskreises Schwuler Soldaten (BASS), der 2001 mit Erreichen seiner gesetzten Ziele die Vereinsarbeit einstellte, so Stabsfeldwebel Andreas Tschöpe, der als erstes Nichtgründungsmitglied 2002 dem Verein beitrat und für die Feier einen Einblick in die Anfangszeit und das mutige Voranschreiten der ersten Mitglieder aufzeigte. Der Verein verstand sich von jeher als Organisation, die sich für die Bedürfnisse, Rechte und gegen die Diskriminierung von LGBTTIQ*-Angehörigen der Bundeswehr einsetzte. Er berichtete den Anwesenden, wie schwer der Anfang in einer Bundeswehr war, sich Gehör bei der obersten Führung zu verschaffen. Er freue sich noch immer ein Teil von dem zu sein, was die knapp 150 Mitglieder des Vereins aktuell darstellen.

Diversity Management! war das Stichwort, mit dem Frau Oberstarzt Lale Dr. Bartoschek das Stabselement für Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion vorstellte. Sie demonstrierte dem anwesenden Publikum anschaulich, weshalb auch die Bundeswehr als moderner und attraktiver Arbeitgeber in Deutschland ein Diversity Management brauche und welche Vorstellungen das BMVg dazu entwickelt habe. Auch sie würdigte den AHsAB e.V. und betonte wie sehr sie sich auf eine enge Zusammenarbeit freue.

Der offizielle Part der Feierlichkeiten endete mit einer Podiumsdiskussion, bei der kritische Fragen aus dem Publikum an die Hauptredner bezüglich geplanter Sensibilisierung im Bereich Vielfalt in der Truppe oder auch der Aufklärungsbedarf brisanterer Themen, wie beispielsweise der Wegfall der Einschränkungen für HIV-Infizierte erörtert wurden. Die anschließenden Gespräche bei einem Sektempfang zeigten, wie Politik, Militär, Mitglieder des AHsAB e.V. u.v.m miteinander das Thema Diversity Management in der Bundeswehr vorantreiben wollen und werden.

Bilder, ausführliche Artikel und Termine für die Stammtische wie immer unter:
http://www.ahsab-ev.de/presse.html
https://www.facebook.com/ahsabev/


2016

Newsletter Dezember 2016

Liebe Mitglieder,

ich möchte mich im Namen des Vorstandes recht herzlich bei allen Mitgliedern für ei-nes der erfolgreichsten Jahre in unserer fast 15-jährigen Vereinsgeschichte bedanken. Ohne die zahlreiche Unterstützung hätten wir das niemals erreichen können.

Ich werde dabei die Gelegenheit nutzen, auf das Jahr 2016 zurückzuschauen und die Highlights nochmals zu beleuchten.

Wie jedes Jahr fand im März unsere Jahresmitgliederversammlung statt. Hier gab es einige Veränderungen in den Zuständigkeiten innerhalb des Vorstandes. Nach 4 Jah-ren hat Stephan Weiß sein Amt als Vorsitzender abgegeben und nimmt Aufgaben der Finanzverwaltung wahr. Seine Nachfolge trat Marcus Otto an. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Daniel Aebker benannt. Die Bereiche Mitgliederbetreuung und -verwaltung wurden zusammengelegt und werden in Zukunft von ihm übernommen und verwaltet.

Weiterhin haben wir endlich eine Ansprechpartnerin für den Bereich „Transgender“ gewinnen können. Wir bedanken uns hiermit bei Anastasia Biefang für die tatkräftige Unterstützung.

Im Mai 2016 wurde das Stabselement „Chancengleichheit“ um die Bereiche „Vielfalt und Inklusion“ erweitert. Parallel haben wir einen Monat zuvor einen Brief an die Mi-nisterin verfasst, in dem wir angemahnt hatten, dass das Thema „Diversity“ in der Bun-deswehr zwar immer mal diskutiert wird, aber eine Umsetzung nicht zu erkennen sei. Dadurch haben wir den Verein zum richtigen Zeitpunkt ins Gespräch gebracht und dürfen seither bei diversen Veranstaltungen unterstützen, aktiv unseren Beitrag leisten und unsere Erfahrungen aus der Truppe einfließen lassen. Dies haben wir unter an-derem durch die Teilnahme beim Workshop „Bundeswehr als Integrationsfaktor“ des DBwV’s im September oder auch beim Tag der Standorte im Dezember unter Beweis stellen können. Bei Letzterem unterstützte der Vorsitzende bei der Gruppenarbeit zur „sexuellen Orientierung“ aus dem Themenfeld „Vielfalt“. Dabei wurden die unter-schiedlichsten Meinungen der Standortältesten vorgetragen. Auch das hat uns noch-mals bestätigt: „in einigen Bereichen ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig“. Ein weiterer Höhepunkt war nicht zuletzt ein 1,5-stündiges Tischgespräch mit dem Wehr-beauftragten.

Weiterhin prägte die Teilnahme von AHsAB e.V. an weiteren Veranstaltungen das Jahr 2016. Beim CSD in Köln haben wir uns erstmals mit einem eigenen Wagen bei der Parade präsentiert. Wir haben ausschließlich positives Feedback erhalten und wollen 2017 wieder mit dabei sein. Außerdem durfte AHsAB e.V. wieder bei dem Tag der offenen Tür an der Marinetechnikschule in Parow sowie im BMVg dabei sein. Mittler-weile gehören wir auch hier dazu und durften interessante Gespräche, unter anderem mit unserem Generalinspekteur führen.
Es ist jetzt schon zu vermuten, dass das kommende Jahr nicht weniger spannend wird.
Gleich am Anfang des Jahres wird es einen Workshop mit der Ministerin geben, der
sich ausschließlich dem Thema „sexuelle Orientierung“ widmet. Vielen Dank an unsere
Mitglieder für die zahlreiche Teilnehmermeldung. Außerdem dürfen wir unser 15-jähriges
Bestehen feiern und planen diese Veranstaltung in einem größeren Rahmen
durchzuführen. Wir möchten euch informieren, dass der Termin seitens des BMVg als
ungünstig deklariert wurde, da diverse wichtige Veranstaltungen (z.B. der Ball der Luftwaffe)
parallel laufen, die uns bei der Planung im September noch nicht bekannt waren.
Der Vorstand hat daher gestern beschlossen den Termin auf den 31.03.2017 zu
verschieben. Dementsprechend wird unsere Jahresmitgliederversammlung am
01.04.2017 stattfinden.

Wir wünschen Euch und Euren Angehörigen besinnliche Weihnachten und ein erfolgreiches,
gesundes Jahr 2017.

Euer Vorstand von AHsAB e.V.

Newsletter Oktober 2016

Tag der offenen Tür an der Marinetechnikschule in Parow 2016
Auch in diesem Jahr wurde dem AHsAB e.V. die Möglichkeit gegeben, am Tag der offenen Tür an der Marientechnikschule in Parow teilzunehmen. Nach der Premiere im letztem Jahr stellten wir dieses Mal fest, dass wir schon fast dazugehören. Dieses betonte auch der Schulkommandeur Kapitän zu See Möding mit dem Satz: „Wir sehen uns spätestens im nächsten Jahr wieder“, nachdem er unseren Stand besucht hatte. Wir waren sehr erfreut, dass wir dieses Jahr mehr Gespräche mit Soldatinnen/Soldaten und deren Familien als im Jahr zuvor verzeichnen konnten. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Besuch beim Wehrbeauftragten
Am 24.08.2016 hatte AHsAB e.V. einen Termin beim Wehrbeauftragten. Dazu waren der Vorsitzende Marcus Otto und sein Stellvertreter Daniel Aebker nach Berlin gereist. 1,5 Stunden haben wir ausführlich über den Verein und dessen Herausforderungen sprechen dürfen. Auch haben wir über aktuelle Fälle der Diskriminierung und über unsere Ziele, was wir in Zukunft noch erreichen wollen und wie wir uns mehr in die Bundeswehr integrieren können, gesprochen. Der Wehrbeauftragte hat im Rahmen seiner Möglichkeiten seine volle Unterstützung zugesagt.

Am selben Tag hatten wir noch ein Gespräch mit Frau Oberstarzt Dr. Bartoschek aus dem neuen Stabselement „Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion“. Auch hier haben wir uns vorgestellt und eine enge Zusammenarbeit geplant, um ein modernes Diversity-Management in die Bundeswehr zu integrieren. Dazu werden in Zukunft Workshops veranstaltet, um gezielt darauf hinzuarbeiten.

Tag der offenen Tür im Bundesministerium der Verteidigung

„Schön mutig bleiben, machen Sie weiter so!“
Am 27. und 28. August lud das Bundesministerium der Verteidigung zum 18. Tag der offenen Tür ein.

Nach der sehr erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr konnte sich der AHsAB e.V. erneut den vielen Interessierten präsentieren. Die anwesenden Kameraden stellten sich den Fragen, Anregungen und Kritiken der Besucher. Neben den vielen positiven Stimmen der Besucher, freuten sich die Mitglieder besonders über den Besuch des Generalleutnant Zorn, Abteilungsleiter Führung Streitkräfte, der den Verein um ein persönliches Tischgespräch gebeten hatte.

„Die überwiegend positiven Resonanzen der Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilistinnen und Zivilisten spiegeln die gute Entwicklung der letzten Jahre wider.“, so Hauptmann Marcus Otto, Vorsitzender des AHsAB e.V. „Trotzdem geben uns sowohl die aktuellen politischen Ereignisse, als auch die steigende Nutzung unseres Beratungsangebotes Anlass, unsere Ziele weiter zu verfolgen und die bestehende Diskriminierung abzubauen.“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende Hauptbootsmann Daniel Aebker.

Neben den vielen Attraktionen, wie Großgeräte, einem Fallschirmsprung auf dem Paradeplatz und Vorführungen des Wachbataillons gab Radio Andernach dem Arbeitskreis die Möglichkeit, sich öffentlich im Rahmen eines Interviews mit Frau Oberstleutnant i.G. Biefang zum Thema Transgender und die eigenen Erfahrungen in der Bundeswehr vorzustellen.

http://www.ahsabev.de/fileadmin/Dokumente_allgemein/160828_Mitschnitt_MoDO_Transgender.mp3

Ein weiterer Höhepunkt war ein kurzes Gespräch mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr. Beim Besuch des AHsAB-Standes untermauerte er die Notwendigkeit des neuen Stabselements „Chancengerechtigkeit, Vielfalt & Inklusion“ und legte Wert auf die Vielschichtigkeit und Breite dieser Thematik.

Der Arbeitskreis begrüßt das Statement des Generalinspekteurs „Schön mutig bleiben, machen Sie weiter so“ und freut sich über diese Wertschätzung.

Tagung "Bundeswehr als Integrationsfaktor" des DBwV
Um den Gedanken eines gelebten Diversity-Managements im Dienstalltag der Bundeswehr weiter voranzutreiben, hat die Karl-Theodor-Molinari-Stiftung des DBwV eine zweitätige Tagung mit Workshops am 19. und 20.09.2016 veranstaltet. Dazu war auch AHsAB e.V. im Workshop III: „Zukunftsworkshop: Nutzung von Vielfalt als Chance – Wie passen sich die Streitkräfte an gesellschaftliche Veränderungen an?“ unter Leitung Hauptmann Andreas Steinmetz, der stellvertretende Bundesvorsitzende des DBwV, vertreten.

Hauptmann Marcus Otto und Hauptbootsmann Daniel Aebker haben nochmals darauf hingewiesen, wie wichtig und unerlässlich eine Datenerhebung ist. Nur wenn die Art und der Umfang der Diskriminierung in den einzelnen Teilstreitkräften bekannt ist, kann gezielt ein Diversity-Management aufgebaut werden, um dieser entgegen zu wirken.

Darüber hinaus haben wir die Gelegenheit genutzt, viele interessante Gespräche zu führen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Auch werden wir in Zukunft unsere Korporation mit dem DBwV wieder mit Leben füllen.

Mit dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Dr. Hans-Peter Bartels oder auch der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, war es den Organisatoren gelungen, hochkarätige Redner für den zweiten Tag der Veranstaltung zu gewinnen. Einigkeit herrschte unter allen Teilnehmern darüber, dass schon viel passiert sei, die Vielfalt in der Bundeswehr aber weiter gefördert werden müsse, um die Attraktivität als Arbeitgeber auch für Frauen und Minderheiten zu erhöhen: „Wir müssen schauen, wo wir Diskriminierung und Hürden verhindern können“, sagte Hauptmann Andreas Steinmetz in seinen einleitenden Worten. Der Druck ist groß: Schon jetzt herrscht in manchen Bereichen akuter Nachwuchsmangel. Angesichts der demografischen Entwicklung ist zu erwarten, dass sich die Situation noch verschärft.

Als Abschluss haben sich noch einige Mitglieder und Interessenten zum zweiten Stammtisch der Region Ost im Mann-O-Meter zusammengefunden.

Ausblick und Termine

SAVE THE DATE: 

Am 10.03.2017 feiern wir das 15-jährige Bestehen von AHsAB e.V. in Berlin
AHsAB e.V. begeht 2017 sein 15-jähriges Bestehen. Das möchten wir gebührend mit unseren Mitgliedern, sowie Gästen aus Politik und Bundeswehr feiern.

Für diese Jubiläumsveranstaltung möchten wir im festlichen Rahmen auch einige Redner zu Wort kommen lassen, die sich zum Thema „sexuelle Orientierung“ als Teil der Förderung der Vielfältigkeit innerhalb der Bundeswehr äußern würden. Der Vorstand von AHsAB e.V. hat dazu bereits den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages Herrn Dr. Bartels und Frau Oberstarzt Dr. Bartoschek, Leiterin Stabselement Chancengleichheit, Vielfalt und Inklusion im Geschäftsbereich des BMVg als Redner gewinnen können. Darüber hinaus wurde die Bundesministerin der Verteidigung Frau Dr. Ursula von der Leyen als Gast und Vortragende eingeladen. Ihre Antwort steht allerdings noch aus.

Jahresmitgliederversammlung 2017Den Folgetag, 11.03.2017, werden wir gleich für unsere Jahresmitgliederversammlung nutzen.

 

 

15-Jahresfeier

 

Jahresmitgliederversammlung

Datum:

10.03.2017

11.03.2017

Zeit:

Ab 17.00 Uhr

10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Ort:

folgt

Kath. Militärpfarramt Berlin I

Julius-Leber-Kaserne

Kurt-Schumacher-Damm 41

13405 Berlin

Unterkünfte:

Julius-Leber-Kaserne

Kurt-Schumacher-Damm 41

13405 Berlin

(begrenzte Kapazitäten)

Anmeldung:

unter vorsitzender@ahsab-ev.de

(um uns die Planung zu erleichtern, ist eine frühzeitige Anmeldung sehr wünschenswert)

 

Zur Information: der Vorstand wird eine Messewand in Auftrag geben, damit wir bei zukünftigen Auftritten uns professioneller präsentieren können. Die Kosten werden ca. 1500 Euro betragen.

Bilder zu den Artikeln und Termine für die Stammtische findet ihr wie gewohnt unter:
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-ev.de/presse.html
https://www.facebook.com/ahsabev/

Newsletter Juli 2016

Leadership Convention des Völklinger Kreises in Frankfurt
Die Leadership Convention ist ein neues Veranstaltungsformat des Völklinger Kreise (VK) für den beruflichen Erfahrungsaustausch.

Unter dem Motto „Out im Beruf“ wurden am 04. Juni 2016 im Westin Grand Hotel Frankfurt/Main Talkrunden, Best-Practice-Vorträge und den persönlichen Austausch unter schwulen Führungskräften und Selbständigen angeboten. Eingeladen sind auch Mitglieder der Partnerverbände und Partner/innen aus Unternehmen, die sich für Diversity Management engagieren.

Unter anderem hat der Vorsitzende Marcus Otto zum Thema Diversity in der Bundeswehr vorgetragen. Dabei konnte wieder festgestellt werden, wie weit bereits andere Unternehmen in dem Bereich sind und wieviel wir noch nachzuholen haben.

Die Themen waren sehr vielfältig – vom Nutzen von LGBT-Marketing über Diversity Management bis hin zu Fragen, wie out ich wirklich sein kann, besonders in männerdominierten Berufen oder im Auslandsgeschäft.

CSD 2016 Köln
Unsere diesjährige Teilnahme beim CSD 2016 in Köln war ein voller Erfolg. Der Verein hat sich erstmals mit einem Wagen an der CSD-Demonstration präsentiert. Zunächst waren doch einige Mitglieder skeptisch, ob das ganze Vorhaben realisierbar ist. Nach intensiver Vorbereitung ist es uns letztendlich doch gelungen, einen 12to LKW zu organisieren und alle notwendigen Auflagen zu gewährleisten.

Somit stand der Teilnahme nichts mehr entgegen. Bei der Auslosung am 19.Juni 2016 haben wir die Startnummer 60 bekommen. Der Aufbau vor Ort verlief aufgrund der zahlreichen Unterstützung reibungslos. Wir konnten bei dieser Veranstaltung so viele Leute erreichen wie nie zuvor und auch ein durchweg positives Feedback verzeichnen. Die Facebook-Aufrufe und Interaktionen stiegen rasant an. Eine derartige Beitragsreichweite hatte der Verein zuvor nie erreichen können. Außerdem konnten wir einige neue Mitglieder gewinnen.

Der Vorstand möchte sich bei allen Beteiligten ganz herzlich für deren Unterstützung bedanken. Wir möchten hier insbesondere unseren Wagenengeln, dem DJ und der Fahrerin einen besonderen Dank aussprechen.

Wir möchten im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder an der CSD-Demonstration in Köln teilnehmen. Darum laden wir euch jetzt schon für den CSD 2017 ein. Ich hoffe, dass wir noch mehr Teilnehmer für nächstes Jahr gewinnen können. Leider waren dieses Jahr viele Mitglieder beruflich oder privat verhindert.

Bilder zum CSD Köln gibt es unter:
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Ausblick und Termine
Am 20. August 2016 wird AHsAB e.V. wieder auf dem Gelände der Marinetechnikschule in Parow zum Tag der offenen Tür zu finden sein.

Eine Woche später am 27./28. August 2016 findet der Tag offenen Tür der Bundesregierung in Berlin statt. Auch da werden wir uns wieder mit einem Stand im Bereich des BMVg präsentieren.

Zu beiden Veranstaltungen wollen wir euch recht herzlich einladen, uns zu besuchen oder auch zu unterstützen. Wir können jede helfende Hand gut gebrauchen. Sendet dazu bitte eine E-Mail an vorsitzender (at) ahsab-ev.de .

Des Weiteren möchten wir nach langer Zeit wieder einen Stammtisch der Region OST am 26. August 2016 in Berlin anbieten. Wir hoffen auf großen Zuspruch, da wir doch einige Mitglieder in der Region haben und schon mehrere Anfragen kamen. Details dazu werden bald folgen.

Zu guter Letzt möchten wir noch auf eine Tagung des Deutschen Bundeswehrverbandes zum Thema "Die Bundeswehr als Integrationsfaktor" am 19. und 20. September 2016 in Berlin aufmerksam machen. Dazu wurde AHsAB e.V. zu einem Zukunftsworkshop eingeladen, der sich der Frage widmet: „Nutzung von Vielfalt als Chance – Wie passen sich die Streitkräfte an gesellschaftliche Veränderungen an?“ Unsere Mitarbeit an diesem Workshop und die Teilnahme an der Tagung haben wir zugesagt.

Newsletter April 2016

Liebe Mitglieder,

auch in diesem Jahr fand unsere alljährliche Mitgliederversammlung statt. Zu diesem Anlass trafen wir uns am 12.03.2016 in München, um die Tagesordnungspunkte zu besprechen.
Leider war die Mitgliederversammlung nur mäßig besucht, sodass wir die Versammlung mit gerade einmal 10 Mitgliedern abgehalten haben.
Aus diesem Grund möchten wir euch kurz über die dort besprochenen Punkte informieren.

Vorstand
Seit dem 12.03.2016 gibt es eine neue Verteilung  der  Zuständigkeiten innerhalb des Vorstandes. Nach 4 Jahren hat Stephan Weiß sein Amt als Vorsitzender abgegeben. Für seine Tätigkeiten hat der Vorstand im Namen des Vereins ihm Dank und Anerkennung in Form einer Urkunde ausgesprochen, sowie einen Blumenstrauß überreicht.  Seine Nachfolge tritt Marcus Otto an. Des Weiteren wird Marcus die Funktion des Pressesprechers weiter wahrnehmen. Als  stellvertretender Vorsitzender wurde Daniel Aebker benannt. Die Bereiche Mitgliederbetreuung und –verwaltung wurden zusammengelegt und werden in Zukunft von ihm übernommen und verwaltet. Da Stephan Weiß weiterhin dem Vorstand treu bleiben möchte, nimmt er den neu geschaffenen Posten des Finanzverwalters wahr. Bei unseren beiden anderen Vorstandsmitgliedern Rainer Rose und Melanie Reimers gibt es keine Veränderungen in ihren Aufgabenbereichen.

Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge werden in diesem Jahr Mitte April eingezogen. Um Rückbuchungen zu vermeiden, bitten wir im Falle  zwischenzeitlicher Änderungen bei der Bankverbindung, diese uns per Mail oder Post mittzuteilen. Die Mitglieder, welche keine Einzugsermächtigung erteilt haben und Ihren Mitgliedsbeitrag noch nicht entrichtet haben, wollen wir hiermit auch daran erinnern und auffordern Dieses bis spätestens zum 14.04.2016 zu tun. Sollten aus dem Jahr 2015 noch offene Außenstände bestehen, werden die dementsprechenden Mitglieder separat die nächsten Tage angeschrieben.

Homepage
Unsere Homepage befindet sich mittlerweile in einem modernen Design und soll weiter mit zusätzlichen Funktionen und Informationen befüllt werden. Dazu planen wir 2016 einen IT-Workshop zu veranstalten, an dem Ihr jetzt schon recht herzlich eingeladen seid und Eure tatkräftige Unterstützung erwünscht ist.

Veranstaltungen im Jahr 2016
Wir haben bisher drei feste Termine, an denen sich der Verein beteiligen wird. Zum einen wollen wir dieses Jahr beim CSD in Köln mit einem eigenen Wagen bei der Parade mit dabei sein. Hier brauchen wir Eure Unterstützung sowohl für die Vorbereitung, als auch für die Durchführung. Darüber hinaus suchen wir noch einen Sponsor, der uns für unser Vorhaben finanziell unterstützen will. Wenn Ihr Vorschläge habt oder jemanden kennt, sind wir euch sehr dankbar.

Am 20.08.2016 findet der Tag der offenen Tür an der Marinetechnikschule in Parow statt. Und als letzten festen Termin haben wir den Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 27./28. August in Berlin eingeplant. Auch hier benötigen wir Eure Unterstützung und Teilnahme.


2015

Newsletter Dezember 2015

Liebes Mitglied, liebe Freundin, lieber Freund, liebe Förderer,

euch allen wünschen wir eine ruhige Vorweihnachtszeit, frohe Festtage und einglückliches und zufriedenes Jahr 2016. Herzlichen Dank für eure großartige Unterstützung.

Hatten wir im vergangenen Jahr schon von großen Fortschritten unseres Arbeitskreises berichtet und beobachtet, dass wir wahrgenommen werden, so wurden wir dieses Jahr geradezu überrumpelt und haben den Eindruck gewonnen, dass unser AHsAB e.V. in den Streitkräften angekommen ist. Hier nur einige Höhepunkte des Jahres 2015.

Im April fuhr der AHsAB-Vorsitzende zu einem Workshop Diversity Management an die Führungsakademie nach Hamburg. Interessierte Zuhörer aus der Direktionsebene diskutierten über sexuelle Orientierung, Migrationshintergrund in der Bundeswehr, Familienväter und Erziehungsurlaub. Buntes Publikum, sehr angeregte Diskussionen.

Anfang Juni fand in Berlin die International Conference „Diversity and Inclusion“ statt, an der auch zwei AHsAB-Mitglieder teilgenommen hatten. Der ehemalige Vorsitzende von unserem Arbeitskreis, Alexander Schüttpelz, leitete dort einen Workshop.

Zum allerersten Mal seit unserem nunmehr 13-jährigen Bestehen standen Mitglieder des AHsAB e.V. Rede und Antwort den staunenden Besuchern bei einem Tag der offenen Türe in Parow. In Uniform auf dem Gelände der Marinetechnikschule stellten drei Vorstandsmitglieder sowie Mitglieder aus der Region unseren Arbeitskreis vor. Der Schulkommandeur bedankte sich bei uns. Nur eine Woche später, 29./30. August, Berlin: Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Auf Einladung der Verteidigungsministerin durften wir einen Pavillon an der Protokolltreppe am BMVg beziehen. Seite an Seite neben anderen sozialcaritativen Vereinen standen wir zu dritt bei glühender Hitze an beiden Tagen, Vorstandsmitglied Daniel Aebker in Marineuniform. Höhepunkt unzweifelhaft der private Besuch der Staatssekretärin Frau Dr. Suder. Sie ermunterte uns, sich zu outen, nicht zu verstecken, jetzt sei hierzu die richtige Zeit gekommen. Zwei weitere Staatssekretäre aus dem Bundesverteidigungsministerium schauten vorbei und im Gefolge Generale und Admirale, Abteilungsleiter aus dem Ministerium. Aber auch unzählige Besucher setzten sich zu uns, kauften Teddybären und AHsAB-Tassen, nahmen Flyer mit, lasen unsere großflächigen Tafeln zur Geschichte der Homosexualität in der Bundeswehr, überflogen die jüngsten Presseveröffentlichungen, blätterten in unseren ausgelegten Büchern und ließen sich von uns über homo-, bi und transsexuelle Menschen in der Bundeswehr von heute erzählen. Durchwegs positive Gespräche, kaum konnten die Leute glauben, dass es so einen Verein gibt, die Änderungen innerhalb der Bundeswehr nach der Affäre um General Kießling schienen vielen gar nicht klar geworden zu sein. Einen homophoben Ausbruch gab es allerdings dann doch noch: Ein älterer Herr schüttelte beim Anblick unseres Pavillons und den Aushängen ständig den Kopf, sagte lediglich, so ein Scheiß, spuckte auf den Boden und zog rasch ab. Auf unserer Homepage www.ahsab-ev.de könnt ihr einige Bilder und Eindrücke sehen.

Unserer Homepage haben wir ein neues Design verpasst. Eure Anregungen und Ideen sind immer willkommen, wir wollen uns ständig verbessern.

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden wir auf unserer Rund-um-die-Uhr-Hotline zusehends öfter zu Themen HIV und Trans befragt, gerade in dieser Gruppe werden Benachteiligung und Ungleichbehandlungen stark wahrgenommen.

Auch für das Jahr 2016 planen wir, an zahlreichen Veranstaltungen teilzunehmen und präsent zu sein. Unter anderem wollen wir mit einem eigenen Wagen am CSD in Köln teilnehmen. Allerdings benötigen wir da eure Unterstützung. Ohne Leute, die den Wagen mit Leben füllen, wäre das ganze Vorhaben zum Scheitern verurteilt.

Und heute schon der Termin zur Jahresmitgliederversammlung 2016 in München am 12. März, bitte notieren.

Es grüßen herzlich die Mitglieder des Vorstandes.